VORAUSSETZUNGEN
Rollierwerkzeuge eignen sich für den Einsatz auf allen gängigen Maschinen wie
- Drehmaschinen, sowohl konventionelle als auch CNC-Maschinen
- Bearbeitungszentren
- Transferstraßen
- Rundtaktmaschinen
- Bohrmaschinen
- Fräsmaschinen usw.
Die Bearbeitung in einer Aufspannung nach dem Zerspanen ist ein geschätzter Produktivitätsfaktor.
KÜHLUNG/SCHMIERUNG
Allgemein ist beim Rollieren eine geringfügige Schmierung mit einem dünnflüssigen Öl ausreichend, z. B. durch Einsprühen des Werkstückes vor der Bearbeitung oder durch Minimalmengenschmierung.
Bei hohen Rolliergeschwindigkeiten bzw. hohen Walzdrücken empfiehlt sich eine kontinuierliche Kühlung/Schmierung mittels Emulsion oder Öl. Die Kühl-/Schmieremulsion dient auch zur Abfuhr von Schmutzpartikeln und sollte deshalb ausreichend gut gefiltert sein, um eine optimale Oberflächenqualität zu erhalten und den Werkzeugverschleiß zu minimieren. Beim Einsatz von Diamant-Glättwerkzeugen ist eine gute Kühlung zwingend erforderlich. Wir empfehlen für die Filterung eine Feinheit von < 40 µm.
WERKZEUGAUFNAHMEN, SPANNMÖGLICHKEITEN
Die Werkzeugaufnahmen sind in der Standardausführung wie folgt ausgerüstet:
- Zylinderschaft DIN 1835
- Morsekegel DIN 228
- Vierkantschaft
Weiterhin sind alle gängigen DIN-Werkzeugspannsysteme lieferbar, wie z. B. VDI - DIN 69880 / SK - DIN 69871, DIN 2080 / HSK - DIN 69893) / PSK - ISO 26623-1 sowie herstellerspezifische Spannsysteme wie z. B. MVS®, KM®, ABS®.